Roter Nebel mit roten LichtpunktenRoter Nebel mit roten Lichtpunkten

Der Dämon in dir

Romantasy Geschichte

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
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Die Geschichte „Der Dämon in dir“ von Dela hat am EIS Schreibwettbewerb 2025 zu den Themen Dark Romance und Romantasy teilgenommen. Wir freuen uns darauf, die Geschichte endlich mit der Community teilen zu können!

Kapitel 1

"Da hinten!" Sie waren ihr viel zu dicht auf den Fersen. Hastig stolperte sie um die nächste Ecke, versuchte, ihre Verfolger abzuschütteln. Rechts, rechts, links, rechts, wieder links. Sie hatte selbst schon lange den Überblick verloren, wo sie sich befand. Irgendwo tief in den düsteren und verlassenen Gassen von Varden, der Hauptstadt Ardiens. 

"Schneller Hexe, sonst machen diese hässlichen Oger Hackfleisch aus dir!" Die tiefe, düstere Stimme vibrierte durch ihren Kopf. Beunruhigend und tief irritierend. "Halt... die Klappe!", brachte sie atemlos hervor. Sie hätte ihm gerne noch eloquentere Dinge an den Kopf geworfen, aber dafür hatte sie jetzt wirklich keine Luft mehr übrig. "Hmpf", war das einzige, was zurückkam. 

Nicht gut. 

Seit einer Woche nun war die Stimme des Dämons ein ständiger Begleiter in ihrem Kopf. Seit sie die Beschwörung versaut hatte – eine einzige, winzige Unachtsamkeit – und den Dämon statt wie geplant in die Steinstatur, die ihr Zuhause bewachen sollte, in das nächste lebende Wesen gebannt hatte – sie selbst – hatte sie keinen ruhigen Moment mehr gehabt. Sie hatten sich gezankt, gestichelt, sich gegenseitig in den Wahnsinn getrieben, aber kein einziges Mal hatte der Dämon klein beigegeben. Er musste wirklich besorgt sein. Scheiße.

"Halt das Buch gut fest. ich schwöre dir, wenn deine kleinen, nutzlosen Finger es fallen lassen und alles umsonst war, dann –" "Was dann?", unterbrach sie ihn bissig. Das war es den Atem wert. "Dann wirfst du dich auf den Boden und jammerst wie ein kleines Kind? Zu mehr bist du gerade ja nicht fähig." Sie stockte und presste sich die Hand in die Seite. Verdammt, sie hätte die Luft doch lieber sparen sollen. Lange würde sie das nicht durchhalten. Gehetzt sah sie sich um und erkannte in einer Seitengasse einige Kisten, hinter denen sie schnell in die Hocke ging. 

"Wo ist sie? – Wir teilen uns auf. Ihr sucht da weiter!" Die Stimmen waren viel zu nah, aber sie konnte einfach nicht mehr. Sie war einfach nicht der sportliche Typ. Sie brauchte Zeit zum Luft holen. "Was machst du denn?", zischte der Dämon "du kannst hier nicht sitzen bleiben, weiter!" Jetzt hörte er sich fast panisch an. Das half nicht. 

Es war ihre Idee, in die Bibliothek des Ratsmagiers Akrasamiel einzubrechen und nach einem Werk, einem Grimoir, zu suchen, was ihnen aus dieser prekären Situation heraushelfen konnte. Nur wusste sie ja nicht, dass er einen ganzen Schlägertrupp angeheuert hatte, um seine kostbaren Bücher zu beschützen. Nur um ein Haar war sie entkommen. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, was passieren würde, wenn sie sie finden würden. Verdammte Scheiße. 

"Hey, komm schon, steh auf! Ich spüre einen der Glatzköpfe am Eingang der Gasse." Er hatte Recht, sie konnte ihn hören. Das Problem war nur – sie konnte sich nicht bewegen. Warum konnte sie sich nicht bewegen?? Panisch versuchte sie Herr zu werden über ihre zitternden Arme und Beine, aber je verzweifelter sie daran dachte, wie sie aus dieser Situation herauskommen sollte, desto verkrampfter wurden ihre Muskeln. Die Schritte des Schlägers kamen immer näher, wurden immer lauter. Der Dämon in ihrem Kopf redete immer panischer auf sie ein, doch all das verschwamm in ihrer Wahrnehmung bis nur noch das immer schneller werdende Herzklopfen in ihr widerhallte. Was sollte sie nur tun? Schnell presste sie sich eine Hand auf den Mund, um nicht laut los zu schluchzen. 

"Noirin!" Es war das erste Mal, dass der Dämon tatsächlich ihren Namen benutzte. War er etwa besorgt? Jetzt kamen die Schritte eindeutig näher. Gleich würde der Schläger die Gasse betreten. Eine wie viele andere, die als Lieferanteneingang zu der Rückseite von Kneipen und schäbigen Geschäften führte. Er würde Kisten und Säcke voller Müll und leerer Flaschen vorfinden, verschlossene Hintertüren und wenn er mehr als nur zwei Gehirnzellen haben würde, fände er sie zusammengekauert und schluchzend hinter diesem Stapel von Kisten. Was für ein glorreicher Untergang. Ihr war zwischen den unterdrückten Schluchzern fast zum Lachen zumute. "Verdammt nochmal." Sie machte sich nicht mal mehr die Mühe dem Dämon zu antworten.

Kapitel 2

Moment, was war das? Da war ein Kribbeln in ihren tauben Füßen und auf einmal war sie auf den Beinen. Sie war zu perplex um zu reagieren, konnte nur zusehen, während ihr Körper zu einer der Hintertüren hechtete und leise daran rüttelte – verschlossen. Doch die nächste Tür war wie durch ein Wunder unverschlossen und im nächsten Moment war sie schon im Dunkeln, die zugestoßene Tür in ihrem Rücken. "Hier muss doch irgendwo..." Immer noch in Schockstarre sah sie ihrem Körper dabei zu, wie er irgendeine Holzplanke oder Platte oder was auch immer neben der Tür herauszog und sie damit verbarrikadierte. 

Über das Klopfen ihres Herzens konnte sie deutlich die Schritte draußen in der Gasse hören. Er war da, er würde sie finden. Er würde sofort merken, dass sie durch diese Tür entkommen war und sie saß in der Falle und – Ein Rütteln an einer Tür in der Nähe, Schritte, wieder ein Rütteln, diesmal näher, Schritte – Sie hielt den Atem an, als es auch an ihrer Tür rüttelte, aber sie hielt. Schritte, noch mehr Rütteln. 

Die Schritte entfernten sich. 

Sie konnte es nicht glauben, fahrig sank sie an etwas herab – wahrscheinlich noch mehr Kisten –  und nach ein paar missglückten Versuchen sich zusammenzureißen, entkam ihr schließlich doch ein Japsen. 

"Hey, es ist alles gut." Sie war so nah dran gewesen, geschnappt zu werden. "Noirin, es ist alles gut!" Sie war schon so gut wie tot gewesen! Der Druck auf ihrer Brust wurde immer stärker, das Klopfen ihres Herzens ließ einfach nicht nach! Es war zu spät, sie würde trotzdem sterben. Sie hatte es vermasselt und war zu unfähig und jetzt würde sie sterben in diesem dunklen, engen, miefigen Loch. 

Erneut kribbelte es in ihrem Körper, diesmal war es ein Gefühl wie eine sanfte Berührung auf ihrer Brust, ihrem Bauch. Sie spürte, wie sich die Wärme ausbreitete und sich mit jedem immer tiefer werdenden Atemzug in ihrem Bauchraum und ihrer Brust an sie schmiegte. Es war so schön. Wie eine Umarmung. "Besser?" 

Wie durch einen Nebel erreichte sie die Erinnerung, dass sie nicht allein war in ihrem Kopf. "Ja. äh – danke." Ihre Stimme war kratzig und hörte sich nicht nach ihr an. Andererseits würde sie vermutlich ihr eigenes Gesicht gerade nicht erkennen, wenn sie es in einem Spiegel sehen würde. 

"Bist – bist du das gewesen?", fragte sie den Dämon. "Du meinst, habe ich deinen Arsch gerettet und uns in Sicherheit gebracht oder habe ich deinen Arsch gerettet und dich vor dir selbst in Sicherheit gebracht?" 

"Du bist so ein verdammter –" "Entschuldige, du hast ja Recht. Macht der Gewohnheit." Wie konnte man sich so selbstgefällig anhören, wenn man doch nur eine körperlose Stimme war? 

"Bist du okay?" ,fragte er deutlich sanfter weiter. "Du warst wie weggetreten." 

Seine offensichtliche Besorgnis irritierte sie fast noch mehr als seine sonst so neckende Art. "Ähm ja, ich glaube schon. Ich höre niemanden mehr draußen. Ich denke, wir haben es tatsächlich geschafft. Danke, dass du uns – äh mich – äh Moment, hast du gerade MEINEN Körper kontrolliert? Konntest du das DIE GANZE ZEIT??"

Kapitel 3

Er wartete geduldig ab, während die Hexe die neuesten Geschehnisse verarbeitete. Er selbst musste sie verarbeiten, auch wenn er das nie zugeben würde. Nein, er hatte keinen blassen Schimmer gehabt, dass er in der Lage war, den Körper der Hexe zu beeinflussen. Er war sich vorher dem Körper der Hexe überhaupt nicht bewusst gewesen. Warum auch? So fragil, so sterblich, so voller Empfindungen und Bedürfnisse. 

Er konnte es kaum erwarten wieder seine eigene Gestalt wiederzubekommen, sobald sie dieses gestohlene Grimoir nach der richtigen Beschwörung durchsuchen konnten. Er wusste nicht, was ihn überkommen hatte. Er hatte nur gespürt, dass die Präsenz der Hexe – verschwamm. In ihrem eigenen Körper. Es hatte ihn mehr gegruselt, als er zugeben wollte. Ihn! Der Millionen von Seelen verbannt und Milliarden von Menschen beim Sterben zugesehen hatte. 

Doch dies war anders. Ohne ihre Präsenz wurde er sich ihres Körpers plötzlich schmerzlich bewusst. Tausende Empfindungen, so viele Nervenenden, die ihn mit Informationen bombardierten. Er hatte in seiner Überforderung einfach all diese Empfindungen in sich aufgenommen und plötzlich war es ganz einfach die Arme und Beine der Hexe zu bewegen, als wären es seine eigenen. Auch jetzt noch war er sich jedes Atemzugs, jedes Zittern der Hexe überbewusst. Der Stoff des Kleides auf ihrer Haut, ihre Arme, die ihren Oberkörper umschlungen und dieses weiche Gefühl, das die Rundungen ihres Körpers – was zur Hölle machte er da? 

"Noirin!" unterbrach er ihren Redeschwall "ich habe dich nicht belogen, nicht hinters Licht geführt, nicht irgendwas von den Dingen getan, die du dir gerade ausmalst. Komm bitte für einen Moment zur Ruhe und ich erkläre es dir, okay?" 

Es geschah ein Wunder, denn die Hexe schien tatsächlich auf ihn zu hören. Sie atmete tief durch und überließ ihn mit einem "Ich höre", schließlich das Wort. Nur kamen ihm keine Worte. "Nun, es ist... dein Körper... Als du in Panik verfallen bist, war ich auf einmal allein mit... ach verdammt, eure Sprache reicht wirklich nicht aus, um eure lächerlich intensiven Gefühle zu beschreiben. Spürst du das?" Er streckte seine Sinne aus und ließ sie ihren Arm hinunter wandern. 

"Was...?", keuchte die Hexe und betrachtete im spärlich Licht des Mondes, das durch die viel zu großen Löcher im Dach auf sie schien, ihren Arm. "Wie machst du das?" "Ich bin mir nicht sicher", gab er zu. "Ich fühle deine Empfindungen und füge mich ihnen hinzu, wenn das Sinn ergibt." 

"Tut es nicht." 

Fasziniert beobachtete er die Hexe, wie sie seinen Bewegungen in ihr nachfühlte.

Vom Arm in die Brust, in den Bauch, in – "Oh!" Entfuhr es der Hexe. Was war das gewesen? Ihr Körper fühlte sich intensiv und überwältigend genug an, aber auf einmal waren da noch so viel mehr Empfindungen, irgendwie ...wund? Sobald er in die Nähe dieser Empfindungen kam war es wie ein Schmerz, aber angenehm...? 

"Bist du verletzt?" 

Warum machte ihn das so panisch?

Kapitel 4

"Was?? Nein!!" Die Hexe konnte es kaum glauben. Gerade gewöhnte sie sich an den Gedanken, ständig die Stimme des Dämons in ihrem Kopf zu hören und plötzlich hatte sie nicht einmal mehr die Privatsphäre ihres Körpers. Das konnte nicht wahr sein. Sie war eigentlich nicht die Person, die sich für ihren Körper schämte, aber das, was der Dämon gerade in ihr losgelöst hatte, war selbst ihr peinlich. 

"Was war das für ein Schmerz? Da in deinem Bauch?"

"Würdest du mich bitte mal in Ruhe lassen? Das ist ganz normal... bei Frauen. Du hast halt einen... sensiblen Punkt erwischt." 

"Ganz normal?", schnaubte der Dämon. "Dein ganzer Körper reagiert. Du kannst doch nicht so durch die Welt gehen und –" Er brach ab, als die Hexe bei seiner nächsten sanften Berührung aufstöhnte. Verdammt, das hatte sie gerade nicht getan, oder?

Oh, Mist. Er hatte nicht nachgedacht. Er war so fasziniert gewesen von all diesen Empfindungen und Nervensignalen, dass ihm nicht in den Sinn gekommen war, was er in dem Körper der Hexe tat. WO er es tat. Aber es fühlte sich so anders an als alles, was er gewohnt war. Auch er hatte gerne seinen Spaß mit seinem Körper gehabt, aber etwas hitzige Verausgabung und am Ende die willkommene Erleichterung, das war alles, was er kannte. Nichts so... intensives. Er konnte nicht anders, er wollte mehr davon. 

"Noirin, entschuldige, das war nicht meine Absicht." "Nein nein, alles gut", versuchte sich die Hexe aus ihrer Verlegenheit zu reden. "Gut", so eine miserable Unterhaltung hatten die beiden noch nie gehabt. Lieber kam er gleich zum Punkt: "Ich will mehr davon." 

Was zur... Was meinte er damit? Sie versuchte sich hier gerade mit aller Kraft im Griff zu haben. Seine Berührungen, wenn es denn welche waren, fühlten sich so intensiv und gut an. Sie spürte ihren eigenen Körper so genau bis in die letzte Faser, wie sie ihn noch nie gespürt hatte. Und doch versuchte sie sich zurückzuhalten. Sie hatte immerhin einen Zuschauer. Ein unsterbliches, freches, ungeniertes Wesen, dass sie seit einer Woche zur Weißglut trieb. 

"Noirin?" Huch, sie hatte gar nicht vorgehabt ihn zu ignorieren. "Du willst – mehr?" 

"Ich kenne diese Empfindungen nicht. Das, was ich in dir spüre ist anders als alles, was ich kenne. Besser." 

Oh, das konnte ja gut werden. Offensichtlich waren sie sich wenigstens einig, was die Konsequenzen ihrer seltsamen Entdeckungen anging. Nun gut, warum nicht? 

"Mach weiter. Aber sobald ich Stopp sage, hörst du sofort auf, hast du mich verstanden?" 

"Glasklar!" Er hörte sich an, wie ein lernbegieriger Schuljunge. 

Alle Gedanken verschwanden aus ihrem Kopf, als der Dämon gierig weitermachte, langsam ihren Körper abzufahren. Sie spürte sich so deutlich. Ihre Kurven, ihre Muskeln, die sensibelsten Stellen ihres Körpers. Sie spürte, wie sie feucht wurde. Sie spürte das lechzende Verlangen des Dämons wie ihr eigenes. 

Moment, war es ihr eigenes? Nur am Rand kam ihr der Gedanke, dass es sich eigentlich seltsam anfühlen sollte, dass es ihr peinlich sein sollte das mit einem so anders-weltlichen Wesen zu teilen, aber warum eigentlich? Ihre Empfindungen waren eins. Er konnte offensichtlich nicht genug davon bekommen. Welchen anderen Grund als falsche Scham hätte sie, ihnen beiden diese Lust zu verwehren?

"Wundervoll!", kam es vom Dämon. "So fühlen Menschen Sex?" Sie lachte schnaubend auf. "Wir haben ja noch gar nicht angefangen."

Kapitel 5

Verblüfft wartete er ab, während sie langsam ihre Hand unter ihr Kleid fahren ließ. Mittlerweile lagen sie zwischen den Kisten auf leeren Leinsäcken gebettet. Der raue Stoff fühlte sich überraschend bequem an. Er gab irgendwie Halt in einer Welt, die nur noch aus der Empfindung endlos quälender Lust zu bestehen schien. 

Doch als ihre Hand unter das Kleid fand und anfing, mit sanften Bewegungen ihren sensibelsten Punkt zu massieren, musste er seine Einschätzung revidieren: Die Lust konnte noch sehr viel endloser werden. Stöhnend sank der Kopf der Hexe in die leeren Säcke. Mittlerweile wusste keiner der beiden mehr, wer für die Bewegungen verantwortlich war. Es war ihnen egal. 

Erst langsam und leicht, dann immer schneller und entschlossener spielten die Finger um die Schamlippen der Hexe, zogen immer engere Kreise um den Punkt, der süße Verheißung versprach. "Mehr!", lechzte der Dämon. Er konnte die Spannung in seinem inneren nicht aushalten. Er musste mehr spüren, mehr haben. Gierig ließ er die andere Hand der Hexe über ihren Körper gleiten. Zog und zerrte die lästigen Stofflagen beiseite und legte nackte Haut frei. Die frische Luft war eine willkommene Abkühlung auf der Haut, aber sie reichte bei weitem nicht, um die wilde Lust abzukühlen, die sie empfanden.

Nach einigem, nicht allzu hastigem Suchen fand der Dämon neben zarter Haut und prickelnd, kitzligen Stellen, was sich schnell als seine liebste neue Entdeckung herausstellte. Die Hexe keuchte, als er anfing ihre linke Brust erst liebevoll, fast schon ehrerbietig, dann immer besitzergreifender zu massieren und zu kneten. Warum nur fühlte es sich so verdammt gut an?

"Nippel!", brachte die Hexe keuchend hervor. "Was?" Er war so benebelt von Lust, dass er einige Momente brauchte, um überhaupt das Wort zu erkennen. "Nippel! Kneifen!" 

"Und ich dachte, Dämonen sind die Experten, wenn es um Folter geht", schmunzelte er, aber war sofort wieder bei der Sache, als der scharfe, süße Schmerz ihrer Nägel in dem weichen Fleisch durch Brust und Bauch bis zwischen die Beine schoss. Das war mit Abstand das Schönste und Anbetungswürdigste, was er in all seinen Jahrtausenden auf der Erde entdeckt hatte. Und doch war es nicht genug. 

"Mehr!", fuhr er die Hexe an, mit einer Stimme, die es gewohnt war, dass man ihr gehorcht. 

Wie als Antwort auf sein Flehen, unterbrach die Hexe ihr Fingerspiel kurz, um Zeige- und Mittelfinger langsam und genüsslich in ihre Mitte einfahren zu lassen. So süß, so befriedigend war dieses Gefühl, wie wenn man das Jucken eines Mückenstichs so lange aushält, wie man kann, nur um ihn dann endlich kratzen zu können. 

"Du bist wahrlich eine Hexe!", brachte er nur keuchend hervor. "Stets zu Diensten."

 Er konnte bei allen Göttern, gefallen oder nicht, nicht sagen, ob die Hexe sarkastisch sein wollte oder nicht. Es konnte ihm nicht mehr egal sein. Die Empfindungen nahmen sein ganzes Wesen ein, so wie die Finger den ganzen Körper einzunehmen schienen. Er dachte gerade, dass es keinen Weg geben könnte, wie es noch besser werden würde, da fanden die Finger der Hexe diesen ganzen bestimmten Punkt und seine Realität löste sich in Luft auf.

Kapitel 6

Die beiden wussten nicht mehr, wo der eine aufhörte und der andere anfing. In ihrer Lust machte das auch keinen Unterschied mehr. Und es war mehr als die körperliche Lust. Sie waren eins. Ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein, hielten sie sich am anderen fest, suchten in ihrer Ekstase Halt an der nächsten möglichen Quelle der Stärke. Und die Nähe zueinander war fast berauschender als das Ziehen und Pochen der Lust, das mit jedem Herzschlag durch die beiden pulsierte. Der Dämon hatte in seinem ganzen, über 3.000 Jahre langem Leben nie so etwas erfahren. Solche...Liebe. Nicht unbedingt zwischen zwei Personen, obwohl die beiden es deutlich zu schätzen wussten, einander zu haben. Mehr eine tiefe Verbindung zu ihren Empfindungen, zu ihrem Körper. 

Wo wir davon sprechen: Ihr Körper bebte immer heftiger, Hitze und Verlangen trieben den Puls in die Höhe. Niemand konnte mehr spüren, welches Körperteil welche Empfindungen aussendete. Sie gaben sich einfach dem Strom an Gefühlen hin, der durch sie strömte. Und mit einer Wucht, die sie vergessen ließ, wer sie waren und wie sie eigentlich in dieses Lagerhaus gekommen waren, brandete der lang ersehnte Orgasmus über sie hinweg. Er brachte Erlösung und Frieden und ohne sich darum zu kümmern, ob sie ihren Weg zurück finden würden, schliefen sie ein.

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